Unterstützer
 

Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace: Die Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürger. Wer sich engagieren will, muss aber auch die Möglichkeit zur umfassenden Information haben. Deshalb darf Deutschland nicht länger am obrigkeitsstaatlichen Erbe des "Amtsgeheimnisses" festhalten.


Dr. Christoph Bieber, Vorsitzender pol-di.net e.V.: politik-digital ist eine Plattform zur politischen Kommunikation. Der Zugang zu relevanten Informationen und die Möglichkeit ihrer Bekanntmachung ist die Basis unserer Arbeit, die den Bürgern neue Wege zur Beteiligung am politischen Prozess eröffnen soll. Im Internet heißt es oft: "Information möchte frei sein" - wir möchten dabei helfen.


Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di: Pressefreiheit braucht den transparenten Staat als wesentliches Element - dieser Baustein fehlt bei uns noch auf Bundesebene.


Prof. Dr. Peter Eigen, Chairman Transparency International: Transparenz ist eine mächtige Medizin gegen Korruption - das hat TI in internationalen Vergleichen festgestellt. Transparenz im öffentlichen Bereich wird auch in Deutschland eine heilsame Wirkung haben. Deshalb unterstütze ich diese Aktion.


Prof. Dr. Hansjürgen Garstka, Berliner Beauftragter für
Datenschutz und Informationsfreiheit:
Als Vorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft der Informationsbeauftragten Deutschlands" (AGID), der die Informationsfreiheitsbeauftragten von Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin angehören, betone ich die guten Erfahrungen, die in diesen Ländern mit den Informationsfreiheitsgesetzen gemacht wurden. Es ist dringlich, dass auch der Bund und die anderen Länder diesen Weg zu mehr Transparenz und Demokratie gehen.


Prof. Dr. Michael Haller, Lehrstuhl Journalistik, Uni Leipzig:
Nur informierte Menschen haben eine fundierte Meinung - darum ist das Informationsfreiheitsgesetz noch wichtiger als das Grundrecht der Meinungsäußerung. Dort, wo der Informationszugang fehlt, können die Machtverwalter in den Behörden mauscheln und stümpern. Denn kaum einer merkt es. Deshalb braucht jede lebendige Demokratie die institutionelle Sicherung der Informationsfreiheit. Vor allem das obrigkeitsgläubige Deutschland braucht endlich dieses Gesetz.


Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV): Das Informationsfreiheitsgesetz ist ein wichtiges Anliegen des DJV, denn es schafft eine Transparenz im häufig undurchsichtigen staatlichen Bereich, die den Journalisten die Erfüllung ihres Informationsauftrags erleichtert und in manchen Fällen, zum Beispiel durch legale Akteneinsicht, sogar erst ermöglicht.


Hans Leyendecker, Süddeutsche Zeitung:
Ich bin für ein Informationsfreiheitsgesetz, weil Demokratie Transparenz braucht und weil durch ein solches Gesetz die Recherchemöglichkeiten der Journalisten verbessert werden
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Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands: Ein größeres Maß an Transparenz der öffentlichen Verwaltung ist für die Verbraucher essentiell. Wie ernst es die Behörden mit dem Verbraucherschutz nehmen, wie wirksam die Verwaltung die Interessen der Bürger auch als Verbraucher schützt - dieses Recht auf Wissen müssen wir in Deutschland endlich verankern.


Anja Reschke, "Panorama"-Moderatorin: Der Staat sind Wir. Warum sollten WIR Bürger nicht also endlich Einblick in die Entscheidungen bekommen, die in unserem Namen gefällt werden? Der Staat soll nichts zu verbergen haben, denn nur Offenheit schafft Vertrauen. Deshalb bin ich für ein Informationsfreiheitsgesetz.


Gerd Schulte-Hillen, bis Ende 2003 Aufsichtsratsvorsitzender der Bertelsmann AG und Mitglied des Präsidiums der Berstelsmann Stiftung: Wie sollen die Bürger mitdenken, wenn sie zu wenig über die Pläne und Absichten der Regierenden wissen? Nur wer Informationen aus erster Hand hat, wird sich mit dem Geplanten befassen, identifizieren oder demokratisch Einfluß nehmen. Ein Informationsfreiheitsgesetz schafft erst die Voraussetzungen für den Bürger, die Regierenden auf der Reise in die Zukunft engagiert zu begleiten.


Ulrike Poppe, Studienleiterin Zeitgeschichte und Politik, Evangelische Akademie zu Berlin: Die Staatsgewalt will den gläsernen Bürger, wir aber wollen den gläsernen Staat. Ein Informationsfreiheitsgesetz ist lange überfällig.


Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina:
Ineffizienz, Amtsmissbrauch und Bürgerferne führen zu Staats- und Politikverdrossenheit. Mit einem Informationsfreiheitsgesetz kann der Staat zeigen, dass er transparenter Partner der Bürger sein will - und nicht geheimnisvoller Gegner.


Prof. Klaus Staeck, Grafiker:
Ich bin für ein Informationsfreiheitsgesetz, weil Informationsfreiheit und Akteneinsicht zu den selbstverständlichen Bürgerrechten in allen modernen Demokratien gehören sollten. Die Transparenz des Staatshandelns stellt sicher, dass freie und mündige Bürgerinnen sich politisch engagieren und sich ihre Meinung selbst bilden können.


Frank Werneke, stellvertretender Bundesvorsitzender ver.di:
Die res publica beim Wort nehmen - allerhöchste Zeit für den freien Zugang zu Informationen des öffentlichen Interesses und Gemeinwohls.


Dr. Angelika Zahrnt
Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

Man muss den Mähdrescher nicht vor dem Hamster schützen, die Chemieindustrie nicht vor den VerbraucherInnen und Informationen, die bei öffentlichen Stellen vorliegen, nicht vor den BürgerInnen. Deshalb unterstützte ich die Forderung nach einen Informationsfreiheitsgesetz.



Organisationen

Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen e.V. (BLSJ)

Der Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen e.V. (BLSJ) ist ein Netzwerk, das zurzeit bundesweit rund 200 lesbische Journalistinnen und schwule Journalisten verbindet. mehr...


Das bessere Müllkonzept

Durch ein Informations-freiheitsgesetz werden diese Voraussetzungen nach Auffassung des Umweltverbandes DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Bundesverband Deutschland e.V. Inbegriffe und Grundlagen einer ehrlicheren Bürgergesellschaft, die diesem Namen auch gerecht wird. mehr...


www.dergrossebruder.org

Es müssen die Möglichkeiten für den Bürger, sich über die Staatsgeschäfte zu informieren, verbessert werden. Die Grundlage hierfür kann nur in einer entsprechenden bundesweiten Regelung gefunden werden. Wir unterstützen daher die Kampagne für ein Informationsfreiheitsgesetz in Deutschland. mehr...


www.dol2day.com

dol2day ist mit fast 30000 registrierten Mitgliedern die größte politische Community des deutschsprachigen Internets. Zahlreiche Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen berichten über dol2day und auch die an der Regierung beteiligten Parteien werben für diese Community. mehr...


Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz

www.informationsfreiheit.de

 


Jugendpresse Deutschland e.V. – Bundesverband junger Medienmacher
Schülerzeitungen, Jugendradios, Fernsehprojekte, Onlinemagazine – das sind die Spielwiesen für junge Medienmacher, für Einsteiger, die selbst Medien machen wollen. Die Jugendpresse Deutschland e.V. ist der Dachverband von 10.000 jungen Medienmachern in Deutschland. mehr...


Das Politikforum
Das Politikforum ist eine nichtkommerzielle themen- und nutzeroffene Plattform für politische Diskussionen. Zielgruppe sind deutschsprachige Internetnutzer in der ganzen Welt, die neue Wege der politischen Interaktion gehen möchten. mehr...


Rechtsanwaltskanzlei C. J. Partsch
Christoph Partsch, Rechtsanwalt in Berlin, Dr. jur, LL.M., Rechtsanwalt Partsch befasst sich seit 1995 mit dem Akteneinsichts- und Informationsfreiheitsgesetz schriftstellerisch und anwaltlich. mehr...