politik-digital.de
Mit
dem Thema Internet und Politik beschäftigt sich die Website
www.politik-digital.de
seit sechs Jahren. Wir setzen uns für eine bürgernahe
und digitale Entwicklung der Informationsgesellschaft ein.
Unser Vorschlag an die beteiligten Organisationen, diese Kampagne
gemeinsam durchzuführen, beruht auf dem Gedanken, dass
die Grundlagen für Bürgerengagement noch nicht ausreichend
gestaltet sind. Über aktuelle Ereignisse dieser Kampagne
berichten wir aus unserer Sicht in unserem Weblog www.politik-digital.de/metablocker/.
Wir
hoffen, mit dieser Kampagne einen Impuls setzen zu können,
um unsere Gesellschaft transparenter und bürgernäher
zu gestalten. Das Internet bietet für neue Formen der
Bürger-Partizipation besonders gute Möglichkeiten:
Die Mediennutzer müssen heute angebotene Inhalte nicht
mehr nur konsumieren, sondern können zum Beispiel mit
eMails, Foren oder Chats in direkten Kontakt mit den Entscheidungsträgern
oder interessierten Menschen treten. Das Internet ersetzt
dabei nicht den direkten Kontakt zwischen Menschen, aber es
stellt eine weitere Möglichkeit der demokratischen Teilhabe
dar. Mit Ihrer Stimme für pro-information.de unterstützen
Sie den Ansatz, neue Formen der Bürgerbeteiligung zu
suchen und auszutesten. In der Vergangenheit haben wir über
solche Versuche immer wieder berichtet.
Ein
Informationsfreiheitsgesetz ist dabei dringend nötig,
da es langfristig zu einem neuen Politikverständnis führen
kann. Die Einmischung der Öffentlichkeit in politische
Prozesse soll langfristig nicht als Hindernis, sondern als
positives Merkmal einer demokratischen Gesellschaft wahrgenommen
werden. Demokratie bedeutet Streit, Kontrolle und Experimente.
Den Rahmen hierfür setzt die Politik. Das Internet kann
ein Hilfsmittel sein, von dieser neuen Transparenz zu profitieren
– zum Beispiel indem wichtige Unterlagen in Zukunft
immer Online einsehbar wären.
Ein
weiterer Baustein hin zu einer bürgernäheren Gesellschaft
ist e-Government. Doch die Politik darf nicht dabei stehen
bleiben, lediglich Verwaltungsgänge ("e-Administration")
ins Internet zu verlegen. Sie muss auch eigene Anstrengungen
unternehmen, die partizipativen Elemente im Internet zu stärken
("e-Democracy"). Dabei geht es weniger um plebiszitäre
Elemente, sondern vielmehr um die Organisation intelligenter
und verbindlicher Konsultationsverfahren. Bürger müssen
zur Demokratie mehr beitragen als lediglich eine Stimme auf
einem Wahlzettel: Das gemeinsame Wissen gilt es allerdings
zu organisieren.
Die
Internetseite politik-digital.de wird vom überparteilichen
Verein pol-di.net mit Sitz in Berlin betrieben. Unsere Arbeitsbereiche
sind die Erstellung von Studien
zum Thema Politik und Internet, das Erstellen von Benchmarkings
innovativer Website-Projekte, die Durchführung von Live-Chats
mit Politikern, die Erstellung von Konzepten für Websites
der politischen Bildung, die redaktionelle Betreuung von Websites,
Veranstaltung von Offline-Events wie "poldi meets the
press" und experimentelle Tools wie den "Kand-O-Mat".
Wenn
Sie uns auf einem vertonten Rundflug kennenlernen wollen,
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