
Gerd Schulte-Hillen,
bis Ende 2003 Aufsichtsratsvorsitzender der Bertelsmann AG und Mitglied des Präsidiums der Berstelsmann Stiftung:
Wie sollen die Bürger mitdenken, wenn sie zu wenig über die Pläne und Absichten der Regierenden wissen? Nur wer Informationen aus erster Hand hat, wird sich
mit dem Geplanten befassen, identifizieren oder demokratisch
Einfluß nehmen. Ein Informationsfreiheitsgesetz schafft
erst die Voraussetzungen für den Bürger, die Regierenden
auf der Reise in die Zukunft engagiert zu begleiten.

Michael Konken,
Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV):
Das Informationsfreiheitsgesetz ist ein wichtiges Anliegen des DJV, denn es schafft eine Transparenz im häufig undurchsichtigen staatlichen Bereich, die den Journalisten die Erfüllung ihres Informationsauftrags erleichtert und in manchen Fällen, zum Beispiel durch legale Akteneinsicht, sogar erst ermöglicht.

Dr.
Angelika Zahrnt,
Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
Man muss den Mähdrescher nicht vor dem Hamster schützen,
die Chemieindustrie nicht vor den VerbraucherInnen und Informationen,
die bei öffentlichen Stellen vorliegen, nicht vor den
BürgerInnen. Deshalb unterstützte ich die Forderung
nach einen Informationsfreiheitsgesetz.
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