
Hans
Leyendecker,
Süddeutsche Zeitung:
Ich bin für ein Informationsfreiheitsgesetz, weil Demokratie Transparenz braucht und weil durch ein solches Gesetz die Recherchemöglichkeiten der Journalisten verbessert werden.

Gerd Schulte-Hillen,
bis Ende 2003 Aufsichtsratsvorsitzender der Bertelsmann AG und Mitglied des Präsidiums der Berstelsmann Stiftung:
Wie sollen die Bürger mitdenken, wenn sie zu wenig über die Pläne und Absichten der Regierenden wissen? Nur wer Informationen aus erster Hand hat, wird sich
mit dem Geplanten befassen, identifizieren oder demokratisch
Einfluß nehmen. Ein Informationsfreiheitsgesetz schafft
erst die Voraussetzungen für den Bürger, die Regierenden
auf der Reise in die Zukunft engagiert zu begleiten.

Anja
Reschke,
"Panorama"-Moderatorin:
Der Staat sind Wir. Warum sollten WIR Bürger nicht also endlich Einblick in die Entscheidungen bekommen, die in unserem Namen gefällt werden? Der Staat soll nichts zu verbergen haben, denn nur Offenheit schafft Vertrauen. Deshalb bin ich für ein Informationsfreiheitsgesetz.
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