Initiatoren
 
Die Kampagne pro-information.de wurde im Sommer 2004 von den unten stehenden Organisationen ins Leben gerufen. Die acht Organisationen eint die Einschätzung, dass ein Bundes-Informationsfreiheitsgesetz ein wichtiger Baustein für eine moderne Gesellschaft darstellen würde. Die Unterschriften sollen im Herbst 2004 an die politischen Entscheidungsträger übergeben werden. Ziel ist die Sammlung von mindestens 50.000 Unterschriften, um zu beweisen, dass das Thema auch außerhalb einer Fachöffentlichkeit als wichtiges Anliegen wahrgenommen wird. Auf den Unterseiten der Organisationen finden Sie ausführlichere Informationen über die einzelnen inhaltlichen Positionen und Schwerpunkte. Links verweisen auf weiterführende Materialien außerhalb des Angebots pro-information.de.



Transparency International - Deutsches Chapter e.V.

Transparency International e.V. (TI) ist eine gemeinnützige und unabhängige, weltweit in über hundert Ländern agierende Nichtregierungsorganisation, die sich Prävention und Bekämpfung von Korruption zum Ziel gesetzt hat. Sie sucht Koalitionen mit allen gesellschaftlichen Gruppen, vor allem mit Politik, Öffentlichem Dienst, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. mehr...




politik-digital.de

Mit dem Thema Internet und Politik beschäftigt sich die Website www.politik-digital.de seit sechs Jahren. Wir setzen uns für eine bürgernahe und digitale Entwicklung der Informationsgesellschaft ein. Unser Vorschlag an die beteiligten Organisationen, diese Kampagne gemeinsam durchzuführen, beruht auf dem Gedanken, dass die Grundlagen für Bürgerengagement noch nicht ausreichend gestaltet sind. mehr...


Netzwerk Recherche e.V.

Die Journalistenorganisation "netzwerk recherche" setzt sich für eine verbesserte Recherchekultur in deutschen Redaktionen ein. Der gemeinnützige Verein mit derzeit 300 Mitgliedern verfolgt sein Ziel "Recherche fordern und fördern" u.a. durch Fortbildungsveranstaltungen, die Vergabe eines Recherchepreises sowie von Recherche-Stipendien und durch ein Mentorenprogramm für junge Kolleginnen und Kollegen. mehr...


Mehr Demokratie e.V.

Mehr Demokratie ist ein deutschlandweit arbeitender Verein, der – streng überparteilich – für eine fair geregelte direkte Demokratie auf allen politischen Ebenen eintritt. 80% der Deutschen meinen, dass es nicht reicht, nur wählen zu gehen. Sie wollen mit entscheiden und hin und wieder über Sachfragen direkt abstimmen. Das sind die Auftraggeber für den Mehr Demokratie-Verein, dessen Anfänge bis 1988 zurückreichen. mehr...


Humanistische Union e.V.

Die Humanistische Union ist eine der führenden und mitgliederstärksten Bürgerrechtsvereinigungen in der Bundesrepublik Deutschland. Als unabhängige Vereinigung von Bürger- und
MenschenrechtlerInnen aus allen Teilen der Gesellschaft setzt sich die Humanistische Union seit über 40 Jahren für ihre drei zentralen Anliegen, die Achtung der Menschenwürde, die Durchsetzung der Bürgerrechte und die Stärkung der Demokratie ein. mehr...


Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV)

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) wurde 1949 gegründet. Er vertritt als größte Journalisten-Organisation Europas die berufs- und medienpolitischen Ziele und Forderungen der hauptberuflichen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Der DJV ist politisch wie finanziell unabhängig und achtet und fördert die publizistische Unabhängigkeit seiner rund 41.000 Mitglieder. mehr...


Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di

"Die dju in ver.di fordert die Bundesregierung auf, dem bereits seit 1998 im Koalitionsvertrag angekündigten Informationsfreiheitsgesetz endlich Rechtskraft zu verleihen", beschloss die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di auf ihrer Bundesfachgruppenkonferenz im März 2003 in Halle. mehr...


Bertelsmann Stiftung

Das Schlagwort der "Bürgergesellschaft" hat viele Facetten - eine der bedeutendsten ist die implizite Forderung nach einer Stärkung der Rolle des Bürgers gegenüber Staat und Verwaltung. Die Bürger sollen mehr Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen, in dem sie leben, und sie sollen sich einmischen in Entwicklungen, die sie für falsch halten. mehr...


Prof. Klaus Staeck,
Grafiker: Ich bin für ein Informationsfreiheitsgesetz, weil Informationsfreiheit und Akteneinsicht zu den selbstverständlichen Bürgerrechten in allen modernen Demokratien gehören sollten. Die Transparenz des Staatshandelns stellt sicher, dass freie und mündige Bürgerinnen sich politisch engagieren und sich ihre Meinung selbst bilden können.


Hans Leyendecker,
Süddeutsche Zeitung: Ich bin für ein Informationsfreiheitsgesetz, weil Demokratie Transparenz braucht und weil durch ein solches Gesetz die Recherchemöglichkeiten der Journalisten verbessert werden.


Prof. Dr. Gesine Schwan,
Präsidentin der Europa-Universität Viadrina: Ineffizienz, Amtsmissbrauch und Bürgerferne führen zu Staats- und Politikverdrossenheit. Mit einem Informationsfreiheitsgesetz kann der Staat zeigen, dass er transparenter Partner der Bürger sein will - und nicht geheimnisvoller Gegner.