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www.dol2day.com

dol2day ist mit fast 30000 registrierten Mitgliedern die größte politische Community des deutschsprachigen Internets. Zahlreiche Medien wie Fernsehen, Radio und Zeitungen berichten über dol2day und auch die an der Regierung beteiligten Parteien werben für diese Community. Etwa dreimal pro Monat werden moderierte Live-Chats mit deutschen Politikern angeboten, u.a. waren bisher Franz Müntefering, Laurenz Meyer, Lothar Bisky uva. zu Gast. Neben den Chats mit Politikern startet dol2day auch Chat-Reihen zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Chats gegen Rechtsextremismus.

dol2day ist die erste Community mit einem virtuellen Parteiensystem. Mittlerweile gibt es 25 Internet-Parteien, die jeweils durch einen gewählten Vorstand repräsentiert werden. Alle vier Monate wird von der Community demokratisch der Internet-Kanzler gewählt. Dieser kann sich für seine Zeit als Internet-Kanzler diverse Foren anlegen, um seine Arbeit mit den Community Mitgliedern abzustimmen. Sämtliche Entscheidungen werden per direkter Volksabstimmung durchgeführt, die vom jeweiligen Internet-Kanzler initiiert werden. So versteht sich die Community als Pilot in der Umsetzung einer direkten Demokratie und lotet die Möglichkeiten und Schwierigkeiten dieser Technologie aus.

Neben den Internet-Parteien gibt es bei dol2day mittlerweile über 2500 Initiativen zu den unterschiedlichsten Themen. So gibt es Initiativen zu politischen Themen, aber auch zu lokalen Themen oder Initiativen für Sportfans, bestimmte Fernsehsendungen und Musikgruppen. Innerhalb der Initiativen, sowie auch innerhalb der Internet-Parteien, gibt es nicht-öffentliche Foren, innerhalb derer die befugten Mitglieder Umfragen starten können, den Vorstand wählen, oder mit anderen diskutieren.

Eine weitere Besonderheit an dol2day ist die sehr umfangreiche Profilierung der Nutzer. So kann jedes Mitglied täglich eine Umfrage zu einem beliebigen Thema in der entsprechenden Kategorie stellen. Jede Umfrage ist Ausgangspunkt einer neuen Diskussion, innerhalb deren die Mitglieder ihre Meinungen abgeben können. Die gesamte Aktivität eines Mitgliedes wird anhand eines komplexen Punktesystems bewertet. In dieses fließen neben der Anzahl der Umfragen und Meinungen auch die aufgebauten Vertrauensverhältnisse zu anderen Mitgliedern ein.

Neben diesen zahlreichen Funktionen, die durch ein virtuelles Standesamt ergänzt werden, existiert auch eine überparteiliche dol-Zeitung welche regelmäßig im Internet erscheint. Die gesamte Gestaltung obliegt den Community Mitgliedern, die über Geschehnisse innerhalb der Community berichten, Interviews führen und auch auf brisante reale Themen hinweisen. Außerdem wird auf die fast wöchentlich über Deutschland verteilten „Real-Life“-Treffen der Mitglieder berichtet.

Dol2day unterstützt diese Kampagne, da auch die Betreiber dieser Seite, einschließlich der demokratisch gewählten Internetregierung, die Meinung vertreten, dass Informationstransparenz ein maßgeblicher Grundpfeiler des jetzigen Informationszeitalters ist.

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Prof. Dr. Hansjürgen Garstka,
Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit:
Als Vorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft der Informationsbeauftragten Deutschlands" (AGID), der die Informationsfreiheits- beauftragten von Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Berlin angehören, betone ich die guten Erfahrungen, die in diesen Ländern mit den Informationsfreiheits- gesetzen gemacht wurden. Es ist dringlich, dass auch der Bund und die anderen Länder diesen Weg zu mehr Transparenz und Demokratie gehen.



Hans Leyendecker,
Süddeutsche Zeitung: Ich bin für ein Informationsfreiheitsgesetz, weil Demokratie Transparenz braucht und weil durch ein solches Gesetz die Recherchemöglichkeiten der Journalisten verbessert werden.


Frank Werneke,
Stellvertretender Bundesvorsitzender von ver.di: Die res publica beim Wort nehmen - allerhöchste Zeit für den freien Zugang zu Informationen des öffentlichen Interesses und Gemeinwohls.